Er ist zwar ein wenig quirlig, aber er ist sehr motiviert. Jeden Morgen schießt er meine Scheiben wie in einem Feuerwerk in die Luft und lässt die beiden gegeneinander schlagen. Warum weiß ich nicht, aber es amüsiert und lockert. Vielleicht will er seine Ambitionen für einen Aufstieg besser zur Geltung bringen, aber ich werde mich wohl nie trauen ihm zu sagen, dass es zur Beförderung zum Kühlschrank (ich gehe stark davon aus, dass so gut wie jedes Gerät davon träumt, irgendwann ein Kühlschrank zu sein. Ein amerikanisches Modell um genau zu sein) so schnell nichts wird, aber er gibt sich die größtmögliche Mühe. Während des Philosophierens über die mentale Beschaffenheit meines Toasters werde ich langsam und gemütlich wach. Wobei durchaus eine Ambiguität solch einer Übermotivation besteht, denn er kennt eben nur zwei Modi: Leicht gebräunt und Kohle-Cookie. Wer ihm allerdings das übel nimmt, ist genauso sauer auf Katzenbabys die nicht alleine über die Stufen einer Treppe kommen. Gewiss, die Sorgen bleiben, aber es ist doch viel besser, gutgelaunt in den Tag zu starten, als gleich griesgrämig lieblosen Wachmacherkaffee („Nur der nasse Finger in der Steckdose macht Dich wacher“) zu trinken, da geht man gleich entspannter an die Arbeit. Vielleicht sollte ich einigen Politikern mal meinen Toaster ausleihen. Wenn diese dessen Arbeit auch nur halb so schätzen wie ich, werden sie ihre helle Freude mit dem Gerät haben. Man stelle sich einmal vor, da kommt ein Politiker und ist gut gelaunt, wer weiß wohin uns das noch hinführt. Dann wären so einige ein wenig lockerer und würden sich nicht sofort an die Gurgel gehen, nur weil es irgendwessen Arbeit ist, einfach dagegen zu sein. Das könnte zu einer glanzvollen Reihe vieler, glanzloser Politikrevolutionen führen, in denen dann nur noch die Ergebnisse glänzen. Es könnte zum Beispiel passieren, dass sie sich endlich von diesem sichtbar unbequemen Zwang nach feiner Etikette lösen und mal, wer weiß, normale Hosen oder wenigstens bequeme Schuhe anzuziehen. Denn nur zwei Sachen sehen dümmer aus als ein dämlicher Affe: ein dämlicher Affe im Anzug und ein sich sichtlich unwohl fühlender dämlicher Affe im Anzug. Und sie würden an Authentizität gewinnen! Ich würde einigen von ihnen dann wirklich glauben, dass sie hinter dem stehen, was sie sagen und es nicht deswegen äußern weil … nunja, weil es irgendwessen Arbeit ist. Wer weiß, was wir alles erleben würden, allerdings halte ich das für ziemlich, ja, sogar für sehr unwahrscheinlich, denn das alles beginnt bei mir: Ich müsste meinen Toaster verleihen. Wenn ich also meinen Toaster nicht aus meiner Steckdose von mir selbst aus jemanden anderen gebe, dann werde ich hier wohl nichts verändern können, dann aber wiederum hätte ich meinen Toaster und seine Arbeit nur für mich, was mir noch die ein oder andere Stunde Heiterkeit bringen wird. Über diese Entscheidung brauche ich erst einmal eine Scheibe leicht gebräunten Toast.
Mittwoch, 17. März 2010
Entspannte, politische Situationen
Er ist zwar ein wenig quirlig, aber er ist sehr motiviert. Jeden Morgen schießt er meine Scheiben wie in einem Feuerwerk in die Luft und lässt die beiden gegeneinander schlagen. Warum weiß ich nicht, aber es amüsiert und lockert. Vielleicht will er seine Ambitionen für einen Aufstieg besser zur Geltung bringen, aber ich werde mich wohl nie trauen ihm zu sagen, dass es zur Beförderung zum Kühlschrank (ich gehe stark davon aus, dass so gut wie jedes Gerät davon träumt, irgendwann ein Kühlschrank zu sein. Ein amerikanisches Modell um genau zu sein) so schnell nichts wird, aber er gibt sich die größtmögliche Mühe. Während des Philosophierens über die mentale Beschaffenheit meines Toasters werde ich langsam und gemütlich wach. Wobei durchaus eine Ambiguität solch einer Übermotivation besteht, denn er kennt eben nur zwei Modi: Leicht gebräunt und Kohle-Cookie. Wer ihm allerdings das übel nimmt, ist genauso sauer auf Katzenbabys die nicht alleine über die Stufen einer Treppe kommen. Gewiss, die Sorgen bleiben, aber es ist doch viel besser, gutgelaunt in den Tag zu starten, als gleich griesgrämig lieblosen Wachmacherkaffee („Nur der nasse Finger in der Steckdose macht Dich wacher“) zu trinken, da geht man gleich entspannter an die Arbeit. Vielleicht sollte ich einigen Politikern mal meinen Toaster ausleihen. Wenn diese dessen Arbeit auch nur halb so schätzen wie ich, werden sie ihre helle Freude mit dem Gerät haben. Man stelle sich einmal vor, da kommt ein Politiker und ist gut gelaunt, wer weiß wohin uns das noch hinführt. Dann wären so einige ein wenig lockerer und würden sich nicht sofort an die Gurgel gehen, nur weil es irgendwessen Arbeit ist, einfach dagegen zu sein. Das könnte zu einer glanzvollen Reihe vieler, glanzloser Politikrevolutionen führen, in denen dann nur noch die Ergebnisse glänzen. Es könnte zum Beispiel passieren, dass sie sich endlich von diesem sichtbar unbequemen Zwang nach feiner Etikette lösen und mal, wer weiß, normale Hosen oder wenigstens bequeme Schuhe anzuziehen. Denn nur zwei Sachen sehen dümmer aus als ein dämlicher Affe: ein dämlicher Affe im Anzug und ein sich sichtlich unwohl fühlender dämlicher Affe im Anzug. Und sie würden an Authentizität gewinnen! Ich würde einigen von ihnen dann wirklich glauben, dass sie hinter dem stehen, was sie sagen und es nicht deswegen äußern weil … nunja, weil es irgendwessen Arbeit ist. Wer weiß, was wir alles erleben würden, allerdings halte ich das für ziemlich, ja, sogar für sehr unwahrscheinlich, denn das alles beginnt bei mir: Ich müsste meinen Toaster verleihen. Wenn ich also meinen Toaster nicht aus meiner Steckdose von mir selbst aus jemanden anderen gebe, dann werde ich hier wohl nichts verändern können, dann aber wiederum hätte ich meinen Toaster und seine Arbeit nur für mich, was mir noch die ein oder andere Stunde Heiterkeit bringen wird. Über diese Entscheidung brauche ich erst einmal eine Scheibe leicht gebräunten Toast.
Dienstag, 9. März 2010
Heavy Thoughts Reign
I finally finished Heavy Rain – and it was simply astonishing! I might have a serious spoiler issue, but I will not tell you, who the killer is, so don’t worry about that while reading this article.E
Madison Paige is a journalist, successful or not is not mentioned
Scott Shelby is a detective, who tries to narrow the
Norman Jayden is an agent
Heavy Rain has a total of 18 different endings, depending on your choices throughout the game and all of them are worth the hours, I swear and guarantee that.
Donnerstag, 4. März 2010
Heavy Thoughts Reign
Now almost half way through, at least that is what I guess, Blu finally rescheduled everything and even abandoned his last bit of social life (neither meeting a friend for playing an exclusive PS3-Game nor talking with the Pizza Guy does count as ‘social interaction’ if you ask me), just to get his own impression of Heavy Rain. Kind as I am I let him play until he catches up to me, and also hope he’s not choosing the same decisions I did.Sonntag, 28. Februar 2010
A Serious Man

Eingestuft wurde dieser Film als „schwarze Komödie“... Ja das passt ganz gut, wenn man in Betracht zieht, dass „Very Bad Things“ auch in dieses Genre fällt. Wer diesen Humor hat, erfreut sich an Situationskomik die daraus besteht, dass man nicht gedacht hätte es würde nochmal schlimmer werden, doch dann fängt es an zu regnen. Die skurrilen Szenen.
Der Held dieser Geschichte versucht eigentlich nur gewissenhaft zu sein und als ein guter Mensch die richtigen Entscheidungen zu treffen. Leider wird er jedoch ständig mit dem Leben konfrontiert. Und das macht es einem ja bekanntlich nicht immer unbedingt so leicht die richtige Entscheidung zu erkennen. Zu dem kommt auch noch die Tatsache, dass es ihm an der Männlichkeit fehlt die er bräuchte, um im Dschungel der Zivilisation zu überleben.
Drehbuchautoren, Regisseure und Produzenten waren die Brüder Ethan & Joel Coen. Auch die Nachbearbeitung übernahmen die Gebrüder Coen, jedoch unter dem Namen Roderick Jaynes, ein Running Gag auf den sie wohl recht ungern verzichten. Die Hauptrolle hat Michael Stuhlbarg einwandfrei bewältigt. Eine interessante Rolle hatte Richard J. Kind. Er hatte einen der außergewöhnlicheren Rollen, die einen Film für mich gleich um einiges interessanter machen, wenn sie gut gespielt sind. In diesen Fall war es eindeutig eine Bereicherung.
Farbiges Schwarz.
Spannungskurve nicht messbar
WM 2008, da war ja alles eine entschiedene Sache, Bolt holt Gold und Deutschland musste sich mit Silber begnügen, doch da war man ja live vor Ort und fühlte die Atmosphäre. Wie oft aber setzen uns Sportarten, für die wir uns normalerweise nicht interessieren, in eine Position, in der wir mit nach oben gerissenen Armen vor dem Fernseher sitzen und Gänsehaut bekommen?Olympia 2010 läuft für Deutschland besser als jeder erwartet hätte: Platz 2 im Overall-Ranking und Platz 2 in der Gold-Medaillen-Liste, Tendenz steigend. Hier wird geackert, gequält, gesprungen und geweint, Deutschland kämpft um jede Sekunde, um jeden Meter und um jeden Punkt– was könnte also symbolischer für den Einsatz stehen als Friesingers Sturz im Eisschnelllauf? Aber ich will nicht vorweggreifen, was ihr euch hier ansehen müsst.
Solange ich die Videos noch nicht herunterladen kann, müsst ihr euch mit dem Link begnügen. Danke nochmal an das ZDF, dass sie es so einfach zur Verfügung stellen. Hätte da eigentlich mit mehr Problemen gerechnet.
Anne Friesinger macht alles klar.
1,70Sek Differenz zwischen Japan und Deutschland.
Schwarz/Rot/Gelb/Grün/Blau
Samstag, 27. Februar 2010
Heavy Rain
For
everybody who wants to play Heavy Rain but didn’t have the opportunity yet, and for Blu, I recommend the little ‘X’-Button on the far right top of the screen, as the ongoing review-category ‘Heavy Thoughts Rein’ may contain a serious amount of spoilers – intended or not.There are just a few games I buy for the full price but after playing the demo with Blu at the gamescom I was dead sure about owning this game – and now I know: It was worth it.
First of all I want to start with the graphics:
So, that’s it for my first impression, from here on I want to begin with my ‘Heavy Thoughts Reign’.
That game-movie is totally variegated, but killer-grey yet.
Adam
„Mein liebstes Kinderbuch handelt von einem kleinen Prinzen, der von einem entfernten Asteroiden kam. Er trifft einen Piloten, dessen Flugzeug in der Wüste abgestürzt ist. Der kleine Prinz bringt dem Piloten viele Dinge bei, hauptsächlich über die Liebe. Mein Vater hat immer zu mir gesagt, ich sei wie der kleine Prinz, aber nachdem ich Adam getroffen hatte, erkannte ich, dass ich schon immer der Pilot war.“ Als ich bemerkte, dass der Film mit einem Bezug zu meinem Lieblingsbuch begann, pausierte ich ihn um mich einfach nur zu freuen.
Simpel betrachtet behandelt der Film einen Menschen, der es im Leben nicht ganz so einfach hat wie Otto (der, der das Normale verbraucht). Ganz besonders im Gebiet des Zwischenmenschlichen hat er schwerwiegende Probleme. Was passiert nun wenn so ein Mensch sich zu allem Überdruss auch noch plötzlich verliebt?
Dargestellt wird genau dieses Szenario von dem britischen Schauspieler Hugh Dancy. Zusammen mit der Australischen Schauspielerin Rose Byrne und unter der Leitung von Max Meyer, der das schaffende Gehirn hinter dem Projekt war, erzählt er die fiktionale Geschichte eines Menschen mit realen Problemen.
Adam ist einer dieser schönen kleinen Filme, die man sich anschauen sollte.
Colourful.