Montag, 5. Juli 2010

Hiromi Uehara - Eine Göttin des Klaviers


Das eine Mal total durchgeknallt, das andere wunderschön, aber auf jeden Fall immer ergriffen & ergreifend! Schon alleine ihre Frisur ist meist eine Sensation für sich. Diese Jazzgöttin des Klavierspiels (merkt man, dass ich ein Fan bin?) spielt ganz nebenbei auf höchstem Niveau und ist dabei so sehr in ihrem Element, dass es für den Moment nichts anderes in ihrem Leben gibt. Als ich sie zum ersten Mal habe spielen sehen, dachte ich sie müsste doch in einem Klavier wohnen.  
Hiromi Uehara fühlt nicht wie jeder andere Normalsterbliche, sie fühlt in Klängen.

In Japan gewann sie bereits zahllose Awards, Preise & Titel wie beispielsweise "Jazz Pianist of the Year" & "Jazz Album of the Year".

Zur Hilfe holt sie sich gerne zwei ehemalige europäische Kommilitonen aus Berkley: Den Schlagzeuger Martin Valihora & am Bass Tony Grey. Zusammen bilden sie das sehr talentierte, aber trotz dem verrückte Trio "Sonic Bloom".

Farbelhaft!


Hot Tub Time Machine - Der Whirlpool... ist 'ne verdammte Zeitmaschine!


"Hot Tub Time Machine" ist wiedermal eine von diesen belanglos scheinenden Komödien, die ganz witzig sind. Er macht den Eindruck als hätten die Erfahrenen Schauspieler wie John Cusack und Chevy Chase den Script einen Tag vor Drehbeginn bekommen. So herrscht eine leichte, lockere Atmosphäre die den simplen Humor angenehm verdaubar macht.
Auch die Hommage der Achtziger ist ganz amüsant, wenn man sie als solche zu nehmen weiß.

Der richtige Film wenn man sich entspannt vor langer Weile retten will und bereit ist das Risiko einzugehen dabei auch mal zu lachen.

Farb.

Samstag, 3. Juli 2010

The Box - Du bist das Experimet


"The Box" ist einer der mysteriösesten Filme die ich bis jetzt gesehen hab. Wer Donnie Darko kennt, einen anderen Film des Regisseurs Richard Kelly, wird sich vorstellen können wovon ich rede. Er lässt auch mal gerne Fragen offen stehen, sodass man sich nicht wie ein Publikum fühlt, dem eine Geschichte erklärt wird, sondern eher wie ein zufälliger Zuschauer. Was hinter den Geschehnissen und Gegebenheiten steckt muss man mit seinen eigenen Vermutungen füllen. Und dann irgendwann gibt er uns vielleicht eine Erklärung oder auch nur eine halbe. Das schafft eine durchgängige Spannung, weil man manchmal nicht einmal wirklich weiß was jetzt gerade passiert.

Miesteriös!

Mittwoch, 23. Juni 2010

Singin' in the rain


Offiziell das bedeutendste Musical aller Zeiten, Platz 5 der besten Filme aller Zeiten, der Titelsong steht auf Platz drei der besten Filmsongs aller Zeiten, Donald  O'Conner gewann einen Golden Globe und ähnlich könnte ich die Aufzählung auch noch weiter fortführen. Dieses unbestreitbare Sahnehäubchen der Klassiker musste ich mir einfach angucken!

Ich muss sagen, dass die Schauspielkunst damals schon eine andere war. Ich gehe sogar so weit und sage sie war noch nicht so weit fortgeschritten. Es scheint als war das Augenmerk zu den Zeiten nicht unbedingt in erster Linie dem Schauspiel gewidmet, sondern eher dem Tanzen und dem Singen. In den beiden Talenten sind aber sowohl Debbie Raynolds aber besonders auch Donald O'Conner und natürlich der Legendäre Gene Kelly unübertreffbar.

Außerdem trifft die platte Komik der Zeit genau meinen Humornerv:
Don: Help me out Cosmo, call me a cab!
Cosmo: Okay. You're a Cab!
Einfach köstlich!

Insgesamt wunderschön, wenn man sich drauf einlassen kann.

Ein Regenbogen.

Samstag, 19. Juni 2010

Gamer


Ein ganz schön skurriler Film der beiden Regisseure und Schreiber von Crank und Crank 2: High Voltage. Es geht um eine Zukunftsvision, in der es die Technologie gibt leibhaftige Menschen wie bei Computerspielen zu steuern. So gliedert sich der Film in drei verschiedene Welten:
Der Welt des Spiels, in der Gefängnisinsassen in der Hoffnung 30 Schlachten zu überstehen und so freigesprochen zu werden freiwillig ihr Leben aufs Spiel setzen. Wer genug Zaster hat, kann einen Freiwilligen durch einen Ego-Shooter steuern, mit realen Waffen und genauso realen Toden.
Der echten Welt in der das Spiel noch enthusiastischer verfolgt wird als die WM. 
Und der Society, der gruseligsten von allen. Im Prinzip ist sie ein Ort an dem Menschen dafür bezahlt werden sich von anderen Steuern zu lassen. Hier ist alles sehr bunt, die Bewegungen sind ein bisschen simpler und alle sind gut gelaunt. Nur die Tränen sind echt.

Ich finde die Zukunftsvision sehr interessant, damit meine ich nicht das Steuern der Menschen, sondern die Art und Weise wie die Menschen miteinander umgehen. Im Grunde genommen haben Mark Neveldine & Brian Taylor die Entwicklung der Jahrzehnte einfach ein bisschen weitergesponnen, bis z.B. Ausdrücke auch in den Nachrichten ganz normal sind.

Bekannte Gesichter sind natürlich das von Gerard Butler, das von Michael C. Hall, das aus der Serie Dexter bekannt ist, das von Ludacris und Milo Ventimilia, Peter Petrelli aus der Serie Heroes. 

Obwohl ich insgesamt von dem Film angetan war muss ich zugeben, dass einige Szenen wirkten als wären sie dahingeschmiert. Ich hoffe sehr, dass ein zweiter Teil in die Kinos kommt, nicht unbedingt weil er so gut war, sondern weil aus der durchaus sehr farbigen Idee noch viel mehr hätte gemacht werden können.

Farbig.

Montag, 7. Juni 2010

Die geliebte Sonne


Endlich kommt mal die Sonne zum Vorschein und das nicht nur um zu sagen "Ja, mich gibt's noch, keine Angst ihr werdet schon nicht in den Weltraum geschleudert", sondern um den Erdball schön knusprig braun zu braten. Den ganzen Herbst, Winter & Frühling über sitz ich zu Haus vor meinem Fenster und warte darauf, dass ich endlich wieder auf die Wiesen kann ohne eine halbe Stunde zum Anziehen zu brauchen. Und seit einer halben Woche ist es so weit. Aber warum beschwer ich mich eigentlich? Es ist doch erst Juni! Es ist doch vollkommen normal, dass mein Außentermometer bis Ende Mai/Anfang Juni noch 15 Grad anzeigt!

Ich hoffe nur, dass das Gerücht, dass wir einen zwar verspäteten, dafür aber langen & heißen Sommer haben auch wirklich stimmt. Ich würde es dem Wetter aber durchaus zutrauen, dass er uns im Juli die Zunge herausstreckt. Also: Bitte bitte lieber Wettergott, für Herbst ist im Herbst genug Zeit und der Frühling war im Frühling schon da. Möge der Sommer im vollen Zuge über die Wiesen ziehen, so werden wir im Winter auch zittern ohne zu motzen. Eine Weile zumindest.

:)

Freitag, 4. Juni 2010

Ip Man


Nicht allzu oft kommt es vor, dass asiatische Filme ins Deutsche synchronisiert werden, besonders seit dem Jackie Chun ins amerikanische Bizz aufgenommen wurde. Dieser Film hat es dem trotzend geschafft. Ip Man ist ein Kampfkunst-Meister und zwar der beste der besten. Scheinbar mühelos macht er die Lehrmeister der Schulen fertig, bleibt dabei aber immer höflich. Das alleine würde aber noch keinen guten Film ausmachen, also: Der Krieg mit den Japanern zieht ins Land! Die Chinesen, sogar der ehemals wohlhabende Ip Man, leben in Armut und müssen hungern. Gegen die Schikanen der Japaner und der Banditen haben die Bürger keine Kraft sich zu wehren...

Die Geschichte ist ganz schön und hat als Basis das Leben des Lehrmeisters von Bruce Lee (rechts der echte Ip Man mit Bruce Lee). Was den Film auszeichnet sind allerdings die Kampfszenen. Ip Man wird zwar damit geneckt, dass sein Kampfstil, Wing Chun, ein Frauen-Stil sei, aber es mangelt dem Film trotzdem nicht an Brutalität. 

Mein Lieblingszitat: Als er von einem Japaner gefragt wird wie sein Name sei: "Ich bin nur ein Chinese."

Für alle Kampfkunstfans ein Muss!

SchnellaufeinanderfolgendesRot.